OECOTROPHICA-Preis – Den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern

Der  VDOE schreibt den OECOTROPHICA-Preis seit 1997 jährlich für herausragende Abschlussarbeiten aus und prämiert damit besonders gute Master- und Doktorarbeiten aus dem Feld der Oecotrophologie, Ernährungs-, Haushalts- und Lebensmittelwissenschaft.

Ziel ist es, wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu fördern und hervorragende wissenschaftliche Arbeiten bekannt zu machen. Zugleich soll sichtbar werden, wie facettenreich die Oecotrophologie ist und welche Beiträge der Grundlagen- sowie der angewandten Forschung geleistet werden.

Stifter ist der Lebensmittelverband Deutschland e. V. Ausgezeichnet werden jeweils die beste Masterarbeit und die beste Doktorarbeit in den drei Kategorien Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung, Humanernährung und ab 2021 Mikronährstoffe. Die Begutachtung und Bewertung der eingereichten Arbeiten übernimmt ein unabhängiges Kuratorium bestehend aus vier Personen je Kategorie. Der Preis ist mit 750 Euro für die beste Masterarbeit und mit 1.750 Euro für die beste Doktorarbeit dotiert.

OECOTROPHICA-Preisverleihung 2019: v. l. Monika Bischoff (VDOE-Vorstandsvorsitzende), Anna Weiser, Nick Metz, Dr. Angela Kohl (Lebensmittelverband Deutschland)

Kuratorium

  • Dr. med. Thomas Ellrott, Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Christel Rademacher, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach
  • Susanne Langguth, Lebensmittelverband Deutschland e. V., Berlin
  • Prof. Dr. Christine Brombach, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil, Schweiz
  • Prof. Dr. Lars Libuda, Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr. Ute Nöthlings, Universität Bonn
  • Prof. Dr. Sarah Egert, Universität Hohenheim
  • Dr. Angela Kohl, Lebensmittelverband Deutschland e. V., Berlin
  • Anje Preußker, Lebensmittelverband Deutschland e. V., Berlin
  • Prof. Dr. Gunter P. Eckert, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Prof. Dr. Anna Kipp, Universität Jena
  • Prof. Dr. Andreas Hahn, Universität Hannover

Ausschreibung OECOTROPHICA-Preis

Nachwuchswissenschaftler*innen, die ein Hochschulstudium der Oecotrophologie, der Haushalts­-, Ernährungs-­ und/oder Lebensmittelwissenschaften oder ein fachverwandtes Studium abgeschlossen haben, sind eingeladen, sich für den OECOTROPHICA-Preis 2021 zu bewerben. Prämiert werden Master- und Doktorarbeiten aus den Bereichen Humanernährung sowie Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung und ab 2021 auch aus dem Bereich Mikronährstoffe.

Die Bewerber reichen bitte bis zum 31. Januar 2021 ein:

  • die wissenschaftliche Abschlussarbeit in vierfacher Ausführung,
  • eine deutschsprachige Zusammenfassung der Arbeit im Umfang von einer Seite, aus der die Besonderheit der Leistung hervorgeht,
  • einen Lebenslauf sowie
  • das Bewerbungsformular.

NEU für 2021 ist die dritte Kategorie “Mikronährstoffe”

Zusätzlich zu den beiden Kategorien Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung sowie Humanernährung kommt die neue Kategorie “Mikronährstoffe” hinzu. Willkommen sind Master- und Doktorarbeiten mit folgenden Themen:

  • Stoffwechsel: Physiologische Funktionen von Mikronährstoffen/sonstigen Stoffen,Bedeutung für Entwicklung, Gesundheit und Wohlbefinden
  • Versorgung der Bevölkerung: Ernährungsstatus/Versorgungslage im Hinblick auf verschiedene Bevölkerungsgruppen, Biomarker zur Analyse der Nährstoffversorgung, Auswirkungen einer verbesserten Nährstoffversorgung

Verleihung OECOTROPHICA-Preis

Wir freuen uns, auch in diesem besonderen Jahr jungen Wissenschaftlerinnen den OECOTROPHICA-Preis für herausragende Master- und Doktorarbeiten im Bereich der Oecotrophologie überreichen zu können.

Bedauerlicherweise konnten wir diese Verleihung nicht wie ursprünglich geplant feierlich im Rahmen des Kongresses ERNÄHRUNG 2020 in Bremen vornehmen. Aus allseits bekannten Gründen werden wir die Preisverleihung nun online durchführen und laden gemeinsam mit dem Lebensmittelverband Deutschland e.V. der den OECOTROPHICA-Preis stiftet, alle Interessierten, Studierende, Professor*innen und Dozent*innen sehr herzlich ein, ohne weite Anreise dabei zu sein, wenn insgesamt fünf junge Wissenschaftlerinnen ihren Preis entgegen nehmen und über ihre Arbeiten berichten.

 

Erste Online-Preisverleihung des OECOTROPHICA-Preises 2020

Wann: 11. Dezember 2020 von 14:00 bis 15:15 Uhr

Wo: Über Zoom – Bitte nutzen Sie für die Teilnahme den folgenden Link. https://bit.ly/2JdDx2J

Meeting-ID: 935 0295 5349

Kenncode: 979260

Bitte melden Sie sich bei Isabel Fait per E-Mail im Vorfeld an, mit dem Betreff: Preisverleihung 2020.

Vorgestellt werden fünf herausragende Master- und Doktorarbeiten aus den Bereichen Humanernährung und Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung. Studierende, die sich selbst für eine Masterarbeit oder eine Promotion interessieren, sind eingeladen Ihre Fragen an die Preisträgerinnen zu stellen.

Die Preisträgerinnen, die Mitglieder des Kuratoriums, der Lebensmittelverband Deutschland und wir freuen uns auf Sie und die Vorstellung der prämierten Forschungsarbeiten.

 

Monika Bischoff, VDOE-Vorstandsvorsitzende                        

und                

Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin          

Preisträger der letzten Jahre

Humanernährung

Dr. Carolina Schwedhelm-Ramirez für ihre Doktorarbeit “Nutritional Epidemiology: New insights for meal analysis” (Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Betreuer: Prof. Dr. Heiner Boeing)
 

Anna Weiser für ihre Masterarbeit “Does time matter? Revealing time dependant LC-MS/MS based metabolite patterns of diabetic, prediabetic and healthy humans after an OGTT” (Technische Universität Müchen, Betreuer: Dr. Pieter Giesbertz)

 

Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung

Nick Metz für seine Masterarbeit “What Determines Consumers‘ Decisions to Eat Meat Alternatives? An Empirical Analysis Based on an Extension of the Theory of Planned Behaviour” (Universität Bonn, Betreuerin: Prof. Dr. Monika Hartmann)

Humanernährung

Lisa Dicks für ihre Masterarbeit „Kann die regelmäßige Einnahme eines flavanolreichen Kakaopulvers den Blutdruck sowie den Glukose- und Lipidstoffwechsel bei Typ-2-Diabetikern mit stabiler Stoffwechsellage beeinflussen? Untersuchungen im Rahmen einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Interventionsstudie“ (Hochschule Niederrhein, Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Ellinger)

 

 

 

 

 

Dr. Clemens Wittenbecher für seine Doktorarbeit „Linking whole-grain bread, coffee and red meat to the risk of type 2 diabetes – using metabolomics networks to infer potential biological mechanisms“ (Universität Potsdam, Betreuer: Prof. Dr. Matthias Schulze)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung

Carolin Hauck für ihre Doktorarbeit „Suchtartiges Essverhalten in der deutschen Allgemeinbevölkerung, bei Personen mit morbider Adipositas und leistungsorientierten Ausdauersportlern – Untersuchungen mit der Yale Food Addiction Scale 2.0“ (Universitt Göttingen, Betreuer: PD Dr. med. Thomas Ellrott)

 

 

 

 

 

Dr. Carina Schnellbächer für ihre Doktorarbeit „Ernährungskompetenz in Familien (EFA) – Eine empirische Untersuchung“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser)

Humanernährung

Kristina Franz für ihre Masterarbeit „Einfluss einer medizinischen Trinknahrung auf funktionelle Einschränkungen, Muskelkraft und Lebensqualität bei mangelernährten geriatrischen Patienten im poststationären Bereich. Eine 3-monatige randomisierte kontrollierte Interventionsstudie.“ (Universität Potsdam, Betreuerin: PD Dr. Kristina Norman)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Nicole Stobäus für ihre Doktorarbeit „Bedeutung der Körperzusammensetzung und Nahrungsaufnahme als Risikofaktoren für einen verschlechterten Verlauf bei Patienten mit Tumorerkrankung“ (Charité – Universitätsmedizin Berlin, Betreuerin: PD Dr. Kristina Norman)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung

Lea Schader für ihre Masterarbeit „Ruhestandseffekte auf die Ernährungsqualität – Eine empirische Analyse für Deutschland auf Grundlage von NVS-II-Daten“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuer: Prof. Dr. Roland Hermann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Kristina Foterek für ihre Doktorarbeit „Complementary feeding practice during infancy and its relevance for dietary behaviour in infancy and childhood“ (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Betreuerin: Dr. Ute Alexy)

Humanernährung

Kristin Schwerbel für ihre Masterarbeit “Die Rolle des Adipositas-Gens Ifi202b auf die Fettzellfunktion” (Universität Potsdam, Betreuerin: Prof. Dr. Annette Schürmann, Deutsches Institut für Ernährungsforschung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Verena Geurden (geb. Brüll) für ihre Doktorarbeit “Placebo-kontrollierte Interventionsstudie zum Einfluss von Quercetin auf Blutdruck und Endothelfunktion bei übergewichtigen Hypertonikern” (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Betreuerin: PD Dr. Sarah Egert)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung

Carina Frick für ihre Masterarbeit “Chancen für ein nachhaltigeres Ernährungshandeln – Eine empirische Untersuchung am Beispiel von Urban Gardening” (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Katrin Müller für ihre Doktorarbeit “Lunch in children and adolescents – Meal pattern and relevance fort he short-term cognitive function” (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. Mathilde Kersting, Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund)

Humanernährung

Nadja Willinger für ihre Masterarbeit „Pilotstudie zur bedarfsgerechten Substitution oraler Supplemente in der Alterstraumatologie“ (Universität Hohenheim, Betreuer: Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Janina Goletzke für ihre Doktorarbeit „Aspects of carbohydrate quality and their relevance for risk markers of type 2 diabetes and related health outcomes” (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Betreuerin: PD Dr. Anette Buyken)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung

Juliane Neubert für ihre Masterarbeit „Ernährungsverhalten von Patienten mit Morbus Crohn und mögliche Bedeutung für die Krankheitsaktivität“ (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Betreuer: Prof. Dr. Wim Wätjen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Juliane Yildiz für ihre Doktorarbeit „Auswirkungen eines verringerten Haushaltsbudgets auf den Lebensmittelkonsum – Eine empirische Untersuchung zu den finanziell bedingten Veränderungen am Lebensmitteleinkauf und beim Ernährungsverhalten“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser)