ÖG Hannover: Heimische-Wildbeeren-Exkursion auf dem Kronsberg

Exkursionsteilnehmer fröstelnd, aber um viel Wissen reicher

Verblühte wilde Möhre

(26.09.18) 

Am Samstag, den 22. September, trotze die ÖG-Hannover dem herbstlich-kalten Nieselregen und begab sich auf eine Wildbeeren-Exkursion. Drei Stunden ging es durch die bunte Herbst-landschaft auf dem Kronsberg. Denn Ende September färben sich nicht nur die Blätter der Bäume und Sträucher, sondern auch die Beeren von Hagebutte, Schlehe und Schwedischer Mehlbeere stehen in voller Reife. Unsere Exkursionsleiterin Diplom-Biologin Sieglinde Fink klärte an diesem Nachmittag über viele heimische Pflanzen sowie die Neugestaltung des Kronsberg auf. Dieser wurde anläss-lich der Expo naturnah mit vielen heimischen Pflanzen begrünt. Streuobstwiesen und Bee-rensträucher laden zu Spaziergängen und zum Sammeln der Früchte ein. Die zehn Teilnehmer lernten, dass junge Rotbuchenblätter zitronig schmecken und im April gegessen werden können. Sie können im Salat verwendet werden. Elsbeeren, die bei allen geschmacklich sehr gut ankamen, eignen sich gut für Punsch, ebenso der Weißdorn und die schwedische Mehlbeere. Hagebutten bieten sich ebenfalls dazu an, dessen Fruchtfleisch lässt sich aber auch bestens als Pizzabelag einsetzen. Auch Schlehenbeeren, Cornelkirschen und Speierling wurden probiert. Die Wurzel der Wegwarte und des Löwenzahns können ebenso genossen werden. Die Löwenzahnwurzel wird dafür geschält, in feine Scheiben geschnitten und gesalzen, denn sonst schmeckt die Wurzel sehr bitter. Die Wurzel der Wegwarte wurde früher für Kaffee genutzt und findet auch heute noch teilweise Einsatz in „Ersatzkaffees“. Auch Eicheln können nach gründlichem Wässern und Rösten zu Eichelkaffee verarbeitet werden. Der Samen der wilden Möhre schmeckte den Exkursionsteilnehmern medizinisch-würzig. Er kann als Gewürz eingesetzt werden. Neben den Kostproben vom Wegesrand und den neuen botanischen Erkenntnissen nahmen die Teilnehmer viele Tipps für den Einsatz der Früchte und Co in der Küche mit.

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