ÖG Berlin / Brandenburg: Kochen im KIMBAexpress

mit freundlicher Genehmigung der Berliner Tafel/KIMBA

(07.12.16) 

Der erste Besuch der Berliner Tafel e.V. hat den Oecotrophologinnen im Januar so gut gefallen, dass gleich ein zweiter Termin für Oktober organisiert wurde. Diesmal sollte es uns um die Kinderprojekte der Berliner Tafel e.V. gehen. Und so trafen wir uns im KIMBA-Zug auf dem Großmarktgelände Beusselstrasse.

KIMBA ist die dritte Säule der Tafel. Es ist ein Koch-Angebot für Kinder, welches alle Kinder ansprechen soll. Es gibt derlei auch drei: Bus (KIMBAmobil), vor Ort (KIMBAschule) und eben den alten Zug (KIMBAexpress), der auf einem Extragleis auf dem Großmarkt stehen darf.

Im Rahmen des KIMBA-Projekts wird mit Kindern ab einem Alter von 4 Jahren gekocht. Es geht immer darum, gemeinsam etwas anzufertigen, was gut schmeckt, einfach nachzukochen und auch gesund ist, um so einen Teil zur Esserziehung und zum Kochspaß beizutragen, den die Kinder mit nach Hause nehmen können. Es wird anschließend gemeinsam gegessen. Das Speisenangebot ist vegetarisch, um für alle Religionen und Essgewohnheiten offen sein zu können, aber auch um flexibler im Rahmen der Haltbarkeit von Lebensmitteln zu sein.

In einem Zugabteil gibt es auch ein kleines Labor, welches mit der Beuth-Hochschule aufgebaut wurde, in dem für jedes Alter Versuche zu Lebensmittelinhaltsstoffen durchgeführt werden können (z.B. um die Fragen beantworten zu können: "Wie viel Fett hat welche Wurst?" und "Wie beeinflusst mich beim Essen die Farbe des Lebensmittels?").

Wir verbrachten nach ersten einführenden Worten unseres enthusiastischen und in seiner Sache leidenschaftlichen Gastgebers Timo Schmitt (Oecotrophologe) im Rahmen des KIMBA-Angebots und stürzten uns in Gruppen auf die Tafel-Lebensmittel: Obst, Gemüse, Salat, Molkereiprodukte, Saaten usw.. Und es wurden Kürbissuppe, Obstsalat, Salat, Burger mit Joghurtdip und Omelette daraus.

Wir danken sehr unserem Gastgeber Timo Schmitt für diesen köstlichen und unterhaltsamen Abend. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich bitte jederzeit gerne an die Tafel wenden.

Dr. Eva Scharfenberg

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