ÖG Berlin / Brandenburg: Die Initiative Lebensmitteldose

(28.10.14) 

Die Initiative Lebensmitteldose bietet derzeit für die örtlichen Gruppen des VDOe und anderen einen Vortrag über die Lebensmitteldose als Verpackungsmaterial an. Dreizehn Interessierte unserer örtlichen Gruppe trafen sich im September zum dritten Treffen im Jahr 2014, um mehr über diese Initiative und den Gegenstand für den sie gegründet wurde, zu erfahren.

Die Initiative ist ein Zusammenschluss deutscher Hersteller aus der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie mit dem Ziel, die Vorteile der Dose als sichere und nachhaltige Verpackung aufzuzeigen. Und in der Tat, so stellte es die Referentin Candy Sierks dar, ist die Dose ein gutes Produkt: ihre Herstellung hat eine sehr gute ökologische Bilanz, schützt den Inhalt vor Licht und Sauerstoff und ist einfach in der Handhabung und für Zubereitung des Lebensmittels. Weißblech wird zu fast 100 Prozent in Deutschland recycelt (mehr als Glas und Papier) und verbleibt in beliebigen Produkten im Kreislauf. In der Dose lassen sich Lebensmittel lange haltbar machen, energiefrei lagern, und bei Innenwandbeschichtung auch (in der geöffneten Dose) aufbewahren.

Weiterhin, so erbrachte eine Studie mit Studierenden der TUMünchen, werden weniger Lebensmittel weggeworfen, wenn der Warenkorb neben frischen Produkten auch Dosen enthält.

Aber, so fragt sich natürlich der Oecotrophologe: was ist mit den relevanten Inhaltsstoffen?
Fertige Lebensmittel, die auch in Dosen verkauft werden, enthalten für die Haltbarmachung oft zu viel Zucker oder Salz. Aber betrachtet man die verzehrfertigen Gemüse, die in Studien mit selbst zubereiteten Gemüsen hinsichtlich der Zubereitungszeit, der Energiekosten  und bezüglich der Inhaltsstoffe verglichen werden, so schneiden die zubereiteten Dosengemüse wegen der schnellen Verarbeitungszeiten ganz gut ab (mehr Details unter initiative-lebensmitteldose.de).

Der Vortrag enthielt weiterhin Informationen zum Thema Haltbarmachungsprozeduren im Zusammenhang mit der Dose, war insgesamt sehr spannend und wird hiermit empfohlen – schon um sich dem Thema zu widmen. Ich danke hiermit sehr der Referentin und den Verbandskolleginnen für den schönen Abend!
 

Dr. Eva Scharfenberg

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