ÖG Hannover: aid-Ernährungspyramide: Praktische Einsatzmöglichkeiten in der Beratung

(06.01.15) 

Zwölf interessierte Teilnehmer trafen sich am 06.11.14 im Lister Turm in Hannover zum Workshop „Die aid-Ernährungspyramide in der Ernährungsberatung“. Die zwei vollgepackten informativen und auch innovativen Stunden wurden mit Begeisterung ausgenutzt. Frau Judith Bernitt (aid infodienst) hatte ein Programm geschnürt, welches gespickt war mit vielen Ideen zum Einsatz der Pyramide aus ihrer eigenen beruflichen Praxis.  
Die Teilnehmergruppe, selbst größtenteils in der Ernährungsberatung tätig, benötigte keine ausführlichen Erklärungen zum Aufbau der Ernährungspyramide. Es konnte schnell in den Austausch über die bisherigen Erfahrungen in der Anwendung gewechselt werden. Nur ein geringer Teil setzte die Pyramide bisher vermehrt in der Beratung ein. Ein Kritikpunkt ist zum Beispiel, dass die Klienten sehr häufig zusammengesetzte Lebensmittel vermissen. Das wird sich auch kaum ändern lassen, denn alle Facetten von zusammengesetzten Mahlzeiten lassen sich nicht abbilden. Die Arbeit mit der Pyramide erfordert auf jeden Fall einen sehr genauen Kenntnisstand und Überblick der Ernährungsberaterin bezüglich der Lebensmittelkarten. Mit dem Zusammensetzen verschiedener Karten bzw. Erklärungen lässt sich dieser Punkt gut beheben.  Das eigene Sortieren der Lebensmittelkarten anhand eines Ernährungsprotokolls in das „Tellersystem“, also das Zuordnen auf fünf Mahlzeiten = fünf Tellern, zeigte diese Problematik ganz gut. Mit welchen Karten wird z.B. Pesto einsortiert, wenn es keine „Pestokarte“ gibt?

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind anwendbar, in dem man z.B. Klienten mit Diabetes mellitus die Lebensmittel aus der Pyramidenebene „Brot, Getreide und Beilagen“ nach Ballaststoffgehalt sortieren lässt. Eine Sortierung der Lebensmittel unter lachendem, neutralem und grimmigem Smiley ist als weitere Abstufung denkbar. Darstellungsmöglichkeiten ergeben sich auch, wenn die Klienten Lebensmittel nach ihrem Fruchtgehalt sortieren sollen, quasi vom Apfel über den Smoothie zum Fruchtnektar.     

Ein gelungener Abend schloss mit positivem Teilnehmerfeedback – dafür ein herzliches Dankeschön an Frau Bernitt und alle Teilnehmer der ÖG. 

Jessika Kraack

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