Seminare in Kooperation mit Weiterbildung Ernährung

Seminare 2022

Die Diagnose Lipödem ist für die Betroffenen mit großem Leidensdruck und Verunsicherung verbunden. Oftmals liegen zahlreiche frustrane Diäten und Übergewichts-Programme hinter ihnen, und häufig erscheint die Operation als einzige Lösung.

Ziel des Seminars ist es, die Erkrankung sowie ihre Entwicklung zu verstehen. Die Ernährungstherapie ist dabei eine wichtige Säule der Lipödembehandlung. Damit sind wir in der Lage, den oft verzweifelten Patienten und Patientinnen das Leben zu erleichtern sowie den enormen Belastungsdruck zu reduzieren.

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Referentin: Onnat Temme, zertifizierte Diätassistentin/VFED, Heilpraktikerin mit eigener Praxis für Ernährungstherapie und Naturheilkunde in Bad Rothenfelde, Buchautorin, Dozentin (UGB, VDD, VFED), Ernährungsberatung auch in Türkisch.

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Cholesterin- und Triglyceridspiegel werden heute im Rahmen des metabolischen Syndroms völlig anders bewertet als noch vor 10 Jahren. In der ärztlichen Praxis spielen Risikoscores neben den üblichen Blutbildern eine wichtige Rolle. Auch die Ernährungstherapie hat sich auf Grundlage neuer Erkenntnisse angepasst – weniger Eier zu essen bei erhöhtem Cholesterin war gestern. Wie beeinflussen wir den Fettstoffwechsel heute nach wissenschaftlichen Kriterien? Welche Verlaufsparameter können eingesetzt werden, um den Erfolg einer Ernährungstherapie zu dokumentieren bzw. in Zusammenarbeit mit Ärzten und Ärztinnen den passenden Weg für Patienten und Patientinnen zu finden?

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Referentin: Dr. Rer. Physio. Bettina Jagemann, zertifizierte Dipl.-Ökotrophologin, Promotion im Fachbereich Medizin, langjährige wissenschaftliche Tätigkeit in der Uniklinik Hamburg Eppendorf, zusätzlich in eigener Praxis im Kreis Pinneberg tätig, Schwerpunkt: Ernährungstherapie hepatologischer und gastroenterologischer Erkrankungen. www.drjagemann.de

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Inzwischen weisen bereits über 40 % der Erwachsenen in Deutschland – d.h. nahezu jeder Zweite – eine Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) auf. Dies ist besonders besorgniserregend, da sich die NAFLD als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen herausgestellt hat. Sie erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes dramatisch und steigert bei Diabetiker*innen deren massiv erhöhtes kardiovaskuläres Risiko nochmals um das Doppelte. Bis heute sind keine Medikamente für diese bedrohliche Volkskrankheit verfügbar. Ernährungs- und Lebensstiländerungen sind die Therapie der Wahl. In diesem Seminar werden Ihnen Pathophysiologie und Folgeerkrankungen verständlich erklärt und die verschiedenen Varianten einer evidenzbasierten Ernährungstherapie vorgestellt, so dass Sie dieses Wissen kompetent in den Beratungsalltag übertragen können. Anhand von praktischen Beispielen können Sie Ihr Wissen vertiefen und so mehr Sicherheit für Ihre Beratungstätigkeit erlangen

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Referent*innen:

Melanie Kiefer (M.Sc. Ernährungswissenschaft/M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement); das Themengebiet Nichtalkoholische Fettleber und Typ-2-Diabetes mellitus zählt seit ihrer Masterarbeit zu ihren beruflichen Schwerpunkten.

Dr. Nicolai Worm Ernährungswissenschaftler, Entwickler der „LOGI-Methode“ und des aktuellen Flexi-Carb Konzepts, kooperiert seit über 30 Jahren mit Ärzten und Kliniken bei der Behandlung von Adipositas, Insulinresistenz, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes; 2008 Professor an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken

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Gemeinsam haben die beiden Referent*innen bereits Bücher zu diesem Thema veröffentlicht (TRIAS Verlag).

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Wir wissen heute mehr denn je über Erziehungsmethoden, Stressmanagement, Diäten und Lebensmittel – und doch sind wir nicht alle gesund, aktiv und erfolgreich. Wieso ist das so? Mit jeder neuen Information wird es schwieriger zu entscheiden: Was ist das Richtige für MICH? Durch Achtsamkeit lerne ich, bei mir selbst anzufragen, innezuhalten und wahrzunehmen.

In verschiedenen therapeutischen Prozessen wird dem Thema Achtsamkeit bereits eine große Bedeutung beigemessen und sie wird erfolgreich als Methode eingesetzt. In der Ernährungsberatung können Achtsamkeitsübungen Patienten und Patientinnen helfen, ihren eigenen Weg zu finden, um Stimmigkeit und Wohlgefühl bezüglich seiner Essgewohnheiten neu zu entwickeln und damit das ganz eigene Gleichgewicht wiederherzustellen. Mahlzeiten können auf diese Weise wieder zu befriedigenden und mit Freude verbundenen Erlebnissen werden.

In diesem Seminar tauchen wir in die Welt der Achtsamkeit ein und machen selbst Erfahrungen, denn Achtsamkeit wird erst durch Erlebnisse lebendig! Dabei werden wir unterschiedliche Übungen kennenlernen und ausprobieren, die sich auch sehr gut in Beratungssituationen einsetzen lassen.

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Referentinnen:

Dipl. oec. troph. Katrin Wilp, Ernährungsberaterin/VDOE, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Psychologische Beraterin GwG e.V., Leiterin Öffentliche Gruppe Hamburg vom VDOE, selbstständig tätig seit 1999, Dozentinnentätigkeit www.katrinwilp.de

Julia von Franque (B.Sc. Psychologie) ist in der Herzschule Hamburg tätig und hat Erfahrungen in Begleitung und Gesprächen in offenen Adipositasgruppen

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Zunehmend kommen Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund oder aus benachteiligten sozialen Schichten in die Ernährungsberatung. Diese Menschen sind ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsförderung und Rehabilitation von bereits vorhandenen Erkrankungen. Insbesondere die Themen Übergewicht und Adipositas spielen bei diesen Gruppen eine entscheidende Rolle.
Sprache ist ein wesentliches Kommunikationsmittel in der Beratung. Kommen Menschen mit sprachlichen oder kognitiven Einschränkungen zu uns, dann ist es wichtig, die eigene Sprache anzupassen. In diesen Fällen ist der Beratungsweg von besonders großer Bedeutung. Wie erreiche ich mein Gegenüber? Woher weiß ich, was in Erinnerung bleibt? Welche Motivationswege sind erfolgversprechend?
In diesem Seminar werden Informationen zur Zielgruppe vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in die Leichte Sprache, Beratungsmaterialien und unterstützte Kommunikation werden vorgestellt und gemeinsam ausprobiert. Methoden bereits bewährter Beratungssettings und Präventionskurse werden präsentiert

Referentin: Dipl. oec. troph. Margarete Nowag, zertifizierte Ernährungsberaterin/VDOE, Systemische Beraterin; Schwerpunkt-Thema Ernährung im Leben mit Behinderung: Beratung, Vorträge, Workshops und Schulungssettings.

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Ernährungsempfehlungen, die für alle gelten, gibt es nicht! Die Ernährung muss jeweils an die individuelle Situation angepasst werden. Entscheidend dabei ist der gesamte Lebensstil – allen voran das Ausmaß der körperlichen Aktivität. Grundsätzlich gilt: Je mehr wir sitzen, desto weniger Kohlenhydrate benötigt unser Körper. Essen wir dennoch viele davon, mündet das in Übergewicht, Insulinresistenz und Fettleber. Damit wird der Weg zu Diabetes, Herz-Kreislauf-, Nierenerkrankungen und Krebs geebnet.
Neuste Studien belegen, dass eine moderne mediterrane Ernährung mit niedriger, an unseren Bewegungslevel angepasster Kohlenhydratzufuhr optimal ist, um bis ins hohe Alter gesund und schlank zu bleiben oder es wieder zu werden. Prof. Dr. Nicolai Worm überführt mit „Flexi-Carb“ den aktuellen Forschungsstand in ein Programm, das völlig neue Standards auf dem Gebiet der Ernährung setzt. Die Flexi-Carb-Ernährungspyramide hilft dabei, die Empfehlungen umzusetzen. Der Genuss kommt nicht zu kurz und wer sich bewegt, darf auch bei den Kohlenhydraten zugreifen.

Referent*innen

Prof. Dr. Nicolai Worm, Ernährungswissenschaftler (München), hat vor 13 Jahren die „LOGI-Methode“ entwickelt und kooperiert seitdem mit Ärzten/ Ärztinnen und Kliniken bei der Behandlung von Adipositas, Insulinresistenz, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes; Professor an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. www.logi-methode.de
Dipl. oec. troph. Heike Lemberger, Ernährungsberaterin im Zentrum für Endokrinologie in Hamburg. Seit vielen Jahren berät sie nach Low-Carb und kennt die Compliance der Klienten. www.essteam.de

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In der unterstützenden Begleitung von Klienten und Klientinnen mit einem Essproblem ist es häufig hilfreich, die klassischen ernährungstherapeutischen Strategien zu erweitern. Systemische, ressourcen- und lösungsfokussierte Methoden bieten eine Vielzahl an kreativen und erlebnisorientierten Möglichkeiten an, mit Hilfe derer sich der Zugang zu den bisher nicht sichtbaren Lösungen bahnen lässt. Sie sind einfach zu lernen, machen Spaß und vermitteln auf eine oft verblüffende Weise, wo der Weg lang geht….
Die psychoedukative Ebene wird ein Stück verlassen, wodurch es den Klienten und Klientinnen möglich wird, ihren Entwicklungsraum zu vergrößern und ihr Selbstwirksamkeitserleben zu stärken. Mit dem Zugewinn an Erfahrungen wird der eigene Beratungsstil verfeinert, um situationsgerechter auf die Vielfältigkeit der Klienten und Klientinnen reagieren zu können.

Referentinnen

Dipl. oec. troph. Christina Paarmann, Fachtherapeutin für anorektische und bulimische Essstörungen in der Schön Klinik Bad Bramstedt (seit 1998), Dozententätigkeit (essenza Kiel, 2003-2018))
Dipl. oec. troph. Ursula Seidel-Bars, Systemische Beraterin DGSF), Fachtherapeutin für anorektische und bulimische Essstörungen in der Schön Klinik bad Bramstedt (seit 1998), Dozententätigkeit (essenza Kiel, 2003-2018), Ambulante Ernährungstherapie & Systemische Beratung für Betroffene und Bezugspersonen (2010-2018)

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