Alternative Milchprodukte: Nachfrageentwicklung und Auswirkungen auf den Milchmarkt

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Beschreibung

Alternative Milchprodukte, wie etwa pflanzliche Varianten von Frischmilch, Sahne, Joghurt oder Käse, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie finden sich in nahezu allen Produktkategorien des Lebensmittelhandels – ob als eigenständige Alternativprodukte oder als Zutat in weiterverarbeiteten Lebensmitteln wie Back- und Süßwaren oder Fertiggerichten.

 

Gemeinsam mit dem Fachbereich Lebensmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft und dem Fachgebiet Agrarmärkte der Universität Hohenheim haben wir untersucht, wie sich dieser Trend weiterentwickeln könnte und was er für die deutsche Milchviehhaltung bedeutet.

 

In der Studie „Alternative Milchprodukte und ihre möglichen Auswirkungen auf den Milchmarkt in Deutschland“ haben wir Szenarien zur Nachfrageentwicklung bis 2035 sowie zum Substitutionspotenzial in verarbeiteten Lebensmitteln entwickelt. Darauf aufbauend analysieren wir, wie sich eine mögliche Verschiebung der Nachfrage auf milchviehhaltende Betriebe in Deutschland auswirken könnte.

 

Unsere Studie zeigt: Mittelfristig spielen voraussichtlich weiterhin vor allem pflanzliche Alternativen eine zentrale Rolle. In den kommenden zehn Jahren werden aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch andere Technologien wie Biomasse- oder Präzisionsfermentation an Bedeutung gewinnen und tierische Milchprodukte zunehmend ersetzen. Wie sich eine solche Nachfrageverschiebung auf die heimische Erzeugung auswirkt, hängt maßgeblich von der Entwicklung auf den internationalen Märkten ab. 

 

Die Studie erscheint am 20. Oktober 2026. Die zentralen Ergebnisse stellen wir im Rahmen eines Webinars am 26. Oktober, 14:30 bis 16:00 Uhr, vor und freuen uns darauf, diese mit Ihnen zu diskutieren.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie auf die Veranstaltungswebseite.

#2026-095
26.10.2026 14:30 -
26.10.2026 16:00

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