Dr. Isabel Schäufele-Elbers, Assistenzprofessorin für Agrarökonomie, Freie Universität Bozen

Dr. Isabel Schäufele-Elbers, Assistenzprofessorin für Agrarökonomie, Freie Universität Bozen
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Mit welchen drei Worten würden Sie sich beschreiben?

Neugierig, offen & fokussiert

Drei Männer im Anzug und eine Frau mit Brille und schwarz-weiß gestreifter Bluse stehen nebeneinander. Die Frau hält eine Urkunde in Richtung Kamera und lächelt.
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Wie gestaltet sich Ihr beruflicher Werdegang? Welche waren und sind wichtige Stationen in Ihrem Leben?

Aufgewachsen auf einem Weingut mit Gastronomie habe ich im Bachelor Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn studiert. Mein Interesse für Lebensmittel und Ernährung brachte mich zum Masterstudium der Ernährungsökonomie nach Gießen. Dort habe ich mich auf Nachhaltigkeit und ökologische Landwirtschaft spezialisiert, was mich dann zu meiner ersten wissenschaftlichen Stelle an den Fachbereich für ökologische Agrarwissenschaften an die Universität Kassel brachte. Schwerpunkt war auch hier wieder der Wein, denn ich habe meine Doktorarbeit zur Vermarktung von Bio-Wein geschrieben.

Eine Frau mit braunen Haaren und Brille sitzt an einem Tisch. Sie hält ein Weinglas in der Hand und blickt hinein.
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Der wichtigste und mutigste Schritt war dann der Umzug mit meinem Mann und meinen zwei Kindern nach Bruneck, Südtirol, um dort die Assistenzprofessur für Agrarökonomie anzutreten, die ich nun noch immer innehabe.

Wussten Sie schon immer, dass Sie das machen wollten, was sie heute machen?

Nein, ich hatte noch nicht einmal vor zu promovieren, als ich meine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Kassel begonnen habe. Es war das Interesse an nachhaltigem Konsum, das mich zum Promovieren geführt hat.

Was mögen/schätzen Sie in Ihrem Beruf am meisten?

Eine Frau mit braunen Haaren, Brille und Blazer steht vor einer Leinwand mit einer Präsentationsfolie. Sie hält ein Mikrofon in der Hand und spricht zu den Anwesenden.
© privat

Die Freiheit der Forschung und die Vielfalt an Themen rund um Wein, Essen, Gastronomie und Tourismus. Die Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen aus der touristischen und landwirtschaftlichen Praxis und die Zusammenarbeit mit internationalen Forschungspartnern.

Was würden Sie Studierenden Ihres Fachbereiches gerne als Tipp mit auf den Weg geben?

Ein Netzwerk aufzubauen ist extrem wichtig. Das beginnt schon im Studium mit den Kommiliton*innen und den Professor*innen. Soziale Netzwerke wie LinkedIn sollten hier früh genutzt werden und sind nicht zu unterschätzen.

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