Kooperationsseminare

Hier finden Sie Kooperationsseminare, die vom VDOE anerkannt werden und mit denen Sie VDOE-Tage sammeln können. Bitte geben Sie beim Hochladen des Teilnahmenachweises an, dass es sich um ein VDOE-Seminar handelt.

 

Diese Seminare sind nicht auf der VDOE-Website buchbar, sondern direkt beim Veranstalter. Den weiterführenden Link zur Anmeldung finden Sie am Ende jeder Veranstaltungsausschreibung.

Seminare in Kooperation mit dem DAAB

Termin: 28. – 29.01.2021; jeweils 9:30 – 13:00 Uhr

 

Das Seminar richtet sich an alle, die bisher wenig Erfahrungen mit Nahrungsmittelallergien sammeln konnten und mal „in die Allergologie reinschnuppern“ möchten. Vermittelt werden vor allem Grundlagen zu Allergien, auch in Abgrenzung zu anderen Unverträglichkeiten. Dabei wird unterschieden zwischen primären Allergien, die vor allem im (frühen) Kindesalter auftreten, und sekundären Nahrungsmittelallergien, die als Kreuzreaktionen zu vorhandenen inhalativen Allergien auftreten. Es wird das vorhandene ärztliche und diätetische Werkzeug, das für eine sichere Diagnose nötig ist, vorgestellt und kritisch bzgl. Interpretation und Fehldeutungen diskutiert. Darüber hinaus wird es einen Ausblick auf die Therapie geben. Fallbearbeitungen in Kleingruppen helfen das neu erworbene Wissen umzusetzen und damit zu festigen.

 

Inhalte:

  • Einstieg in die Thematik – Was unterscheidet Allergien von anderen Unverträglichkeiten?
  • Was sind primäre bzw. sekundäre Nahrungsmittelallergien?
  • Allergologische Diagnostik – Verfahren, Interpretation
  • Diätetische Diagnostik – Fragen, Fragen, Fragen
  • Wann steht die Diagnose?
  • Ausblick Ernährungstherapie 
  • Fallbeispiele

Referentin: Dr. Imke Reese, Ernährungsberatung und –therapie Schwerpunkt Allergologie

Zielgruppe/Infos: Anfänger – 8 UE – Allergologisches Thema

Kosten: 155,- € für DAAB – Mitglieder (185,- € für DAAB – Nichtmitglieder)

Für VDOE-Mitglieder gilt der DAAB-Mitgliederpreis.

Anmeldung hier

Termine: 12. – 13.02.2021; 10:00 – 18:00 Uhr; 9:00 – 15:30 Uhr

 

Im letzten Jahr noch als eintägiger Allergiezirkel wird das Seminar aus gutem Grund jetzt zweitägig angeboten. Denn zum Thema Unverträglichkeiten gegen Kuhmilch, Hühnerei, Weizen und Fisch gibt es viel zu sagen. Aktuelle Leitlinien bahnen zumindest einen sicheren Weg durch die Diagnostik, aber auch dort finden sich diätetische Stolpersteine und nicht immer sind sich die Experten über das Vorgehen einig. Und wenn dann eine Diagnose steht, soll der Speiseplan trotzdem groß und muss die Ernährung (ggf. mit Ersatzprodukten) auch noch bedarfsgerecht gestaltet werden. Gerade hier sind spezialisierte Ernährungsfachkräfte gefragt, die neben dem diagnostischen Ablauf auch die Umsetzbarkeit der diätetischen Maßnahmen im Alltag der Patienten im Blick haben. Bitte bringen Sie zur Bearbeitung Fälle aus Ihrer Beratungspraxis mit.

 

Inhalte:

  • Zahlen, Daten, Fakten zu den jeweiligen Unverträglichkeiten
  • Kuhmilch-Allergie – Weiterstillen oder Formula – welches Vorgehen ist gerechtfertigt?
  • Kuhmilch-Ersatz jenseits des 4. Lebensmonats
  • Hühnerei-Allergie – Teilverträglichkeit zur Toleranzentwicklung nutzen
  • Hühnerei-Ersatzprodukte im Test
  • WDEIA – wenn Co-Faktoren im Allergiegeschehen wichtig werden
  • Der Außenseiter Fisch-Allergie: Immer Karenz oder gibt es noch mehr Möglichkeiten?
  • Fall-Besprechungen

 

Referentin: Amely Brückner, Diplom-Oecotrophologin, Buxtehude

Zielgruppe/Infos: Fortgeschrittene – 16 UE – Allergologisches Thema

Kosten: 240,- € für DAAB – Mitglieder (300,- € für DAAB – Nichtmitglieder)

Für VDOE-Mitglieder gilt der DAAB-Mitgliederpreis.

Anmeldung hier

Termine: 24.-25.02.2021; jeweils von 15:00 Uhr – 18:30 Uhr

 

Die vegane Kostform erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der deutschen Bevölkerung. Circa 7% der deutschen ernähren sich vegetarisch und 1% vegan. Neben den kritischen Nährstoffen Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Zink, Kalzium und den Omega-3-Fettsäuren, muss das Protein im Fokus der Beratung stehen, um eine ausgeglichene Ernährung sicherzustellen.

In der Realität entfernt sich die vegane Kostform unbewusst von einer ausgewogenen gemüsebetonten Ernährung, indem u. a. fleischhaltige Produkte durch fleischlose Fertigprodukte ersetzt werden. Stark prozessierte Erzeugnisse dominieren mittlerweile den Markt. Diese Produktpalette wird v. a. durch Proteinkonzentrate und -isolate geprägt und birgt nicht nur ernährungsphysiologische, sondern auch allergologische Stolpersteine.

Ziel des Seminars ist es die Kenntnis über die wissenschaftliche Bewertung der Kostform zu erhöhen und die möglichen allergologischen Stolperfallen offen zu legen. Vor allem aber soll der Fokus auf die aktuellen Warenvielfalt vergrößert werden, um eine mögliche allergische Reaktion schneller detektieren zu können.

 

Inhalte:

  • Allergologische Sprechstunde
    • Eine Anaphylaxie sucht ihren Verursacher
  • Grundprinzipien der veganen Kostform
    • Woran müssen Sie denken?!
  • Was sagen die Fachgesellschaften
    • Es darf diskutiert werden!
  • Vegane Kostformen
    • Gibt es (allergologische) Risiken?
  • Allergenquellen unter der Lupe
    • Ein UpDate der Allergenstrukturen
    • Molekulare Allergiediagnostik: Was macht Sinn?
  • Das vegane who is who der Speicherproteine
    • Speicherproteinmemory!
  • Und immer wieder zwischendrin: Fallbeispiele
  • Kommen Veganer daher….
    • Daran hätten Sie nicht gedacht!
      Vegan: alles anders!

 

Referentinnen: Dr. Sabine Dölle-Bierke, Charité Berlin, Dipl.oec.troph. Christiane Schäfer, Schwarzenbek

Zielgruppe/Infos: Anfänger/Fortgeschrittene – 8UE – Allergologisches Thema

Kosten: 155,- € für DAAB – Mitglieder (185,- € für DAAB – Nichtmitglieder)

Für VDOE-Mitglieder gilt der DAAB-Mitgliederpreis.

Anmeldung hier

Termine: 11.-12.03.2021; jeweils 9:30 – 13:00 Uhr

 

Nichts hat die ernährungstherapeutische Herangehensweise an Diagnostik und Therapie mehr verändert als der enorme Wissenszuwachs aus der Allergieprävention. Wie können Toleranzentwicklung und Toleranzerhalt durch Ernährung beeinflusst werden? Diese Frage konzentriert sich nur vordergründig auf das Thema „gezielte Einführung von potenten Nahrungsmittelallergenen des Kleinkindalters“. Um dem Immunsystem eine gute Grundlage für die Ausbildung von Toleranz zu bieten, braucht es mehr als einzelne – wenn auch als häufige Allergene bekannte – Nahrungsmittel in der Kost. Diskutiert wird mehr denn je, was eine günstige und schützende Ernährung ausmacht. Hilft Diversität? Ist folglich eine mediterrane Ernährung sinnvoll? Was zeichnet eine mediterrane Ernährung aus? Welche Bestandteile machen Farmmilch protektiv? Schützt Fisch? Oder müssen Supplemente mit Omega-3-Fettsäuren sein? Welche Rolle spielt das Mikrobiom?

Fragen über Fragen, mit denen wir uns während des Webinars beschäftigen.

 

Inhalte:

  • Empfehlungen des Updates der S3-LL Allergieprävention 2014
  • Warum überhaupt Allergieprävention? Gezielte Einführung? – Studienlage
  • Diätetische Einflussfaktoren unabhängig von Allergenexposition
      • Diversität – mediterrane Ernährung
      • Was schützt in der Milch?
      • Was schützt im Fisch?
      • Welche Rolle spielt das Mikrobiom?

 

Referentin: Dr. Imke Reese, Ernährungsberatung und –therapie Schwerpunkt Allergologie

Zielgruppe/Infos: Anfänger/Fortgeschrittene – 8UE – Allergologisches Thema

Kosten: 155,- € für DAAB – Mitglieder (185,- € für DAAB – Nichtmitglieder)

Für VDOE-Mitglieder gilt der DAAB-Mitgliederpreis.

Anmeldung hier

Termine: 29.-30.04.2021; jeweils 9:00 – 14:00 Uhr plus Selbststudium circa 3 Stunden (4 UE)

 

Diagnostik in der Allergologie gleicht dem Zusammensetzen eines Mosaiks. Wenn alle Bausteine problemlos zusammenpassen, entsteht schnell ein klares Bild. Doch häufig genug fehlen Bausteine oder ergänzen sich nicht wie erwartet. Dann beginnt die diagnostische Detektivarbeit der Ernährungsfachkraft mit dem Ziel Toleranz und Allergie eindeutig festzustellen. Erst damit ist die Grundlage für die therapeutische Arbeit gelegt. Denn es geht schon lange nicht mehr allein darum, Sicherheit (in Hinblick auf Vermeidung von Reaktionen, aber auch Nährstoffmängeln) zu gewährleisten, sondern auch darum, die vorhandene Toleranz zu erhalten, ggf. die Toleranzentwicklung positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität im Blick zu haben. Doch selbstverständlich geht es auch um Sicherheit: Allergische Reaktionen können nur vermieden werden, wenn Betroffene lernen, Zutatenlisten zu lesen und für sich zu interpretieren. Dies ist nicht immer einfach, da die Zutatenliste nur Zutaten, nicht aber unbeabsichtigte Einträge listen muss. Die Angst vor anaphylaktischen Reaktionen führt oftmals zu einer deutlich umfangreicheren Meidung als nötig, andererseits sind sich hochgradige Allergiker nicht immer bewusst, wo „Fallen“ lauern oder sie schätzen Risikosituationen falsch ein. Wer Anaphylaxiepatienten behandelt, sollte mit der Einschätzung von Risikosituationen, aber auch mit dem Management eines Notfalls vertraut sein.

Das Seminar gibt Ernährungsfachkräften die Möglichkeit, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und eigene Unsicherheiten abzubauen, um zukünftig Patienten noch individueller und zielgerichteter zu beraten und zu begleiten.

 

Inhalte:

· Aktuelle Diagnostik aus Sicht der Ernährungsfachkraft mit Fallbeispielen

· Aktuelle Ernährungstherapie mit Fokus auf die primären Allergien (v. a. Grundnahrungsmittel)

· Lebensmittelkennzeichnung (LMIV) und ihre Tücken

· Anaphylaxie – wenn es ernst wird

· Fallbearbeitungen in Kleingruppen

 

Referentinnen: Dr. Imke Reese, München; Dipl.oec.troph. Sabine Schnadt, Köln

Zielgruppe/Infos: Fortgeschrittene –  16 UE – Allergologisches Thema

Kosten: 240,- € für DAAB – Mitglieder (300,- € für DAAB – Nichtmitglieder)

Für VDOE-Mitglieder gilt der DAAB-Mitgliederpreis.

Anmeldung hier

Grundlagenseminar Allergologie – ZUSATZTERMIN

01.03.2021 – 02.03.2021; jeweils 9.30 – 13.00 Uhr

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Allergologische Sprechstunde – vegane Lebensmittel – ZUSATZTERMIN

18.03.2021 – 19.03.2021; jeweils 15.00 – 18.30 Uhr

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