Seminare in Kooperation mit DAAB

Seminare 2023

Die vegane Kostform erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der deutschen Bevölkerung. Circa 7% der deutschen ernähren sich vegetarisch und 1% vegan. Neben den kritischen Nährstoffen Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Zink, Kalzium und den Omega-3-Fettsäuren, muss das Protein im Fokus der Beratung stehen, um eine ausgeglichene Ernährung sicherzustellen. In der Realität entfernt sich die vegane Kostform unbewusst von einer ausgewogenen gemüsebetonten Ernährung, indem u.a. fleischhaltige Produkte durch fleischlose Fertigprodukte ersetzt werden. Stark prozessierte Erzeugnisse dominieren mittlerweile den Markt. Diese Produktpalette wird v.a. durch Proteinkonzentrate und -isolate geprägt und birgt nicht nur ernährungsphysiologische, sondern auch allergologische Stolpersteine.

Ziel des Seminars ist es die Kenntnis über die möglichen allergologischen Stolperfallen offen zu legen. Vor allem aber soll der Fokus auf die aktuellen Warenvielfalt vergrößert werden, um eine mögliche allergische Reaktion schneller detektieren zu können.

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Im Rahmen dieser Fortbildung widmen wir uns dem Thema der  Nahrungsmittelallergien im Säuglings- und Kindesalter. Bei der Diagnostik der Nahrungsmittelallergie stellen wir Ihnen ein stufenweises Vorgehen unter Berücksichtigung individueller Faktoren vor. Gerade im  frühen Kindesalter ist eine genaue Abklärung bei dem Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie von großer Relevanz, um unnötig einschränkende Eliminationsdiäten zu vermeiden oder entsprechende Ersatznahrungen zu verordnen. Anhand von Ihren eigenen mitgebrachten Fällen möchten wir so praktisch wie möglich die Fortbildung gestalten.

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Dieses Seminar richtet sich an Ernährungsfachkräfte, die schon in die Allergologie reingeschnuppert haben und nochmal Begrifflichkeiten Revue passieren lassen möchtne.  Die Referentin widmet sich den Allergen (-strukturen), deren Nomenklatur, den unterschiedlichen immunologischen Prozessen und Einflussfaktoren sowie diagnostischen Verfahren wie Prick, ECT, BAT, CAP und RAST. Am Ende des Seminars finden sich die Teilnehmenden im Begriffsdschungel der Allergologie gut zurecht, können, Befunde „lesen“ und interpretieren und für die weiterführende ernährungstherapeutische Beratung nutzen.

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Diagnostik in der Allergologie gleicht dem Zusammensetzen eines Mosaiks. Wenn alle Bausteine problemlos zusammenpassen, entsteht schnell ein klares Bild. Doch häufig genug fehlen Bausteine oder ergänzen sich nicht wie erwartet. Dann beginnt die diagnostische Detektivarbeit der Ernährungsfachkraft mit dem Ziel Toleranz und Allergie eindeutig festzustellen. Erst damit ist die Grundlage für die therapeutische Arbeit gelegt. Denn es geht schon lange nicht mehr allein darum, Sicherheit (in Hinblick auf Vermeidung von Reaktionen, aber auch Nährstoffmängeln) zu gewährleisten, sondern auch darum, die vorhandene Toleranz zu erhalten, ggf. die Toleranzentwicklung positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität im Blick zu haben. Doch selbstverständlich geht es auch um Sicherheit: Allergische Reaktionen können nur vermieden werden, wenn Betroffene lernen, Zutatenliste zu lesen und für sich zu interpretieren. Dies ist nicht immer einfach, da die Zutatenliste nur Zutaten, nicht aber unbeabsichtigte Einträge listen muss. Die Angst vor anaphylaktischen Reaktionen führt oftmals zu einer deutlich umfangreicheren Meidung als nötig, andererseits sind sich hochgradige Allergiker nicht immer bewusst, wo „Fallen“ lauern oder sie schätzen Risikosituationen falsch ein. Wer Anaphylaxiepatienten behandelt, sollte mit der Einschätzung von Risikosituationen, aber auch mit dem Management eines Notfalls vertraut sein.

Das Seminar gibt Ernährungsfachkräften die Möglichkeit, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und eigene Unsicherheiten abzubauen, um zukünftig Patienten noch individueller und zielgerichteter zu beraten und zu begleiten.

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Die Verwendung von Milchderivaten, die im Rahmen von Reformulierungsstrategien zunehmend Einsatz finden, stellen in der gastroenterologischen Ernährungstherapie ein Problem dar. Etikettenversteckspiele sind das Ergebnis so mancher gewollter Zuckerreduktionsstrategie. Denn hinter vermeintlich bekannten Bezeichnungen treten bei genauer Recherche physiologische Untiefen zutage, die unruhige Bauch erklären.

Dies Seminar steht ganz im Zeichen von Warenkundefeinheiten und möglichen lebensmitteltechnologischen Finten. Gepaart mit einer aktualisierten Kenntnis über ein verändertes Verbraucherverhalten für ausgewählte Lebensmittelsparten entsteht so ein neues Verständnis für Patienten und Klienten, die bislang als „austherapiert“ galten.

Die Ableitung möglicher praktikabler Lösungsansätze, um daraus passende Beratungsaussagen für „Bauchgestresste“ zu formulieren, sind Ziel des Seminars.

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